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Handelnd Lernen und einheitliche Prüfungen nach Bildungsstandards – Kompatible Ansätze in voll- schulischen Bildungsgängen der Berufsbildungszentren?

Hans-Jürgen Lindemann, Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM):
Handelnd Lernen und einheitliche Prüfungen nach (Berufs-) Bildungsstandards - Kompatible Ansätze in voll-schulischen Bildungsgängen der Berufsbildungszentren?

Zentrale und einheitliche Prüfungen sind auch in unseren Berufsfeldern auf dem Vormarsch. Doppelqualifizierende Bildungsgänge (Technische Assistenten u.a.), Berufs- und Fachoberschulen vergeben gestaffelte Hochschulzugangsberechtigungen. Einheitliche Anforderungs- und Leistungsniveaus sollen durch zentrale, einheitliche Prüfungen sichergestellt werden. Diese orientieren sich an Bildungsstandards, die auf kognitive Fähigkeiten konzentriert sind. Es ist zu fragen, ob der kognitionstheoretisch fundierte Kompetenzansatz mit dem Lernfeldkonzept und der Handlungsorientierung vereinbar ist? Wird z.B. der Zimmermann, der einen Dachstuhl aufzustellen hat und sich kontextbezogene Zugänge zu Mathematik, Deutsch und Englisch verschafft, zukünftig noch im Studium weiterlernen können, wenn er durch das Nadelöhr zentraler Prüfungen muss?

Vortrag: Handelnd Lernen und einheitliche Prüfungen nach Bildungsstandards