BAG-Report 02-2014: Erweiterte Aufgabenfelder beruflicher Bildung

bag_report_dez_2014Der Themenschwerpunkt dieser Ausgabe des BAG-Reportes lautet: Erweiterte Aufgabenfelder  beruflicher Bildung. Dazu gehört ohne Zweifel die berufliche Bildung im Strafvollzug. Hierzu sind drei Beiträge im BAG-Report zu fi nden. Marcel Schweder und Sophie Thümer befassen sich mit der Gefängnisarchitektur, um diese funktionalistisch
und durchaus auch symbolisch gestaltete Umwelt gleichermaßen verstehbar zu machen und zu hinterfragen. Dabei werden unterschiedliche Konzepte und bestehende Beispiele untersucht. BAG-Report_2014_2

Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation.

genese_coverJohannes Meyser (1996): Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation.

Das Produktionsschulprinzip stellt eine zielgerichtete Verbindung beruflicher Bildung und erwerbsorientierter Produktion dar. Auf der Grundlage sozial-historischer Bildungsforschung und vergleichender Modernisierungstheorien werden die Entstehung und Ausbreitung im 19. Jahrhundert wie auch die aktuelle Bedeutung dieses Ausbildungsmodells untersucht. Dabei wird der enge Zusammenhang zur Entwicklung anderer beruflicher Lernformen wie der Lehrgangsmethode aufgedeckt. Damit ist nun erstmals eine umfassende Einschätzung und Systematisierung des Produktionsschulprinzips möglich. Es wird heute sowohl im Rahmen der Qualifikationsentwicklung der sich industrialisierenden Länder als auch im Bereich sozialpädagogisch orientierter Berufsbildung umgesetzt.

Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft. Handreichung für die Ausbildung.

handelnd_lernen_coverJohannes Meyser, Ernst Uhe (1. und 2. Auflage 2001, 3. Auflage 2006): Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft. Handreichung für die Ausbildung.

Diese Handreichung fasst die Diskussion zwischen den Ausbildern der Betriebe und überbetrieblichen Ausbildungsstätten sowie den Berufsschullehrern über Inhalt und Umsetzung einer handlungsorientierten Ausbildung zusammen. Es wurde beabsichtigt aus jetziger Sicht fachdidaktisch gesichert, alles auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Im Mittelpunkt der 3. erweiterten Auflage 2006 steht in kurzer Form das Verhältnis des Ausbildungsprinzips der Handlungsorientierung zu den gebräuchlichen Unterweisungsmethoden. Die Entwicklung von Handlungskompetenz bei den Auszubildenden erfordert mehr denn je eine aktive Lernortkooperation. Die Abstimmung der Ausbildungsinhalte in ganzheitlichen Lernaufgaben ist relevant für das Maß der Ausprägung von Handlungskompetenz und entscheidend für die Qualität der Ausbildung. So sind hier an drei Übungsaufgaben (Beispielen) die Möglichkeiten des Prinzips der Handlungsorientierung dargestellt. In der neuen Auflage ist der Aspekt des lernortübergreifenden Einsatzes stärker betont worden. Es werden aber zunächst die Einsatzmöglichkeiten am Lernort Berufsschule herausgestellt und auch dem Prüfungsgeschehen wird in einem eigenen Kapitel Rechnung getragen. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Ausbildung wurde erkannt und dementsprechend berücksichtigt. Selbst wer gegenüber den neuen Begrifflichkeiten von Handlungsorientierung und Handlungskompetenz in der Ausbildung noch Vorbehalte hat, wird durch diese Handreichung feststellen, dass dieser Ansatz für die Bauausbildung nicht grundsätzlich neu ist. Diese Handreichung soll Ihnen helfen, handlungs-orientierte Ausbildung erfolgreich umzusetzen.

Kompetenz für die Baupraxis. Ausbilden – Lernen – Prüfen. Ausbildungskonzepte und didaktische Materialien für alle Lernorte.

kompetenz_fuer_die_baupraxisJohannes Meyser (Hrsg.) (2003): Kompetenz für die Baupraxis. Ausbilden – Lernen – Prüfen. Ausbildungskonzepte und didaktische Materialien für alle Lernorte.

Dieses Buch ist in Teilen aus den Vorträgen einer Fachtagung unter dem Titel „“Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft““ entstanden. Die Fachtagung fand in Zusammenarbeit mit dem Modellversuch INTEGRA, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Technischen Universität Berlin statt. Im ersten Teil des Bandes werden theoretische Aspekte der Handlungsorientierung angesprochen und fachdidaktische Positionen markiert. Der zweite Teil enthält ausgewählte – in verschiedenen Regionen entwickelte – didaktische Materialien, die von den jeweiligen Verfassern vorgestellt und von Experten kritisch kommentiert werden. Im Laufe der Tagung stellte sich heraus, dass ein großen Problem, sowohl der Lehrenden in den beruflichen Schulen als auch der Ausbilder in den Betrieben und in den Überbetrieblichen Ausbildungsstätten, die Zwischen- und Abschlussprüfungen sind. Nach handlungsorientiertem Unterricht in der Berufsschule und entsprechend konzipierter Unterweisung in den Überbetrieblichen Einrichtungen, werden die pädagogischen Bemühungen um ihren Erfolg gebracht, wenn in den Prüfungen nach dem Multiple-Choice-System reines Faktenwissen abgefragt wird. Deswegen hat der Herausgeber dieses Bandes ein drittes Kapitel über die Prüfungen in den neugeordneten Bauberufen hinzugefügt. Zudem werden in einem vierten Kapitel beispielhaft einige der in diesem Band diskutierten Arbeits- und Lernaufgaben vollständig abgedruckt. Aus dem Inhalt: Teil I: Aufbau von Kompetenzen für die Baupraxis durch handelndes Lernen, Teil II: Neue Ausbildungsmaterialien für die berufliche Bildung in der Bauwirtschaft – Konzepte und kritische Bewertung, Teil II: Prüfungen im Wandel – Konsequenzen und Perspektiven einer veränderten Ausbildung, Teil IV: Arbeits- und Lernaufgaben – Ausgewählte Beispiele.

 

Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

weiterbildung_als_innovationsfaktor_coverGerhard Syben, Edith Gross, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser, Ernst Uhe (2005): Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

Kompetenz der Beschäftigten, Weiterbildung und die Eröffnung von Karrierewegen für junge Bauleute – das sind die zentralen Bestandteile einer innovationsorientierten Branchenpolitik für die Bauwirtschaft, wenn sie den Strukturwandel am Bau bewältigen, die Wettbewerbsfähigkeit sichern und das Image der Branche nachhaltig verbessern will. Unter diesem Blickwinkel haben die Verfasser die Handlungsfelder und die Anforderungen an die Kompetenz der Beschäftigten der mittleren Führungsebene auf Baustellen empirisch untersucht, die aktuelle berufspädagogische Diskussion zur Weiterbildung aufgearbeitet und Strukturprinzipien europäischer Bildungspolitik (wie Zertifizierung von Kompetenzen, Transparenz von Abschlüssen, Berücksichtigung nicht-formalen und informellen Lernens) einbezogen. Im Ergebnis stellen sie hier die Grundlagen eines Modells der Weiterbildung dar, das nicht nur eine Modernisierung der Personalwirtschaft in der Baubranche repräsentiert; es ist mit seinen zentralen Elementen der Modularisierung, Handlungs- und Kompetenzorientierung und der Anerkennung von Kompetenzen, die außerhalb formaler Lernprozesse erworben wurden, auch ein richtungsweisender Beitrag in der Diskussion über die Wissensgesellschaft.

BAG-Report 01-2014: Berufliche Bildung im Zeichen des demografischen Wandels

BAG-Report-Titelseite_01_2014Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe befasst sich mit einer der vorrangigen Aufgaben in unseren drei Berufsfeldern. Dabei werden u. a. der Wandel in der Bauleitung in den Blick genommen, die Perspektiven von Studienabbrechern hinsichtlich einer Ausbildungsperspektive diskutiert und der Frage nachgegangen, wie Expertenwissen der Bauarbeit erhoben, gesichert und wie eine ausbildungsbegleitende Förderung von Auszubildenden im Baugewerbe gestaltet werden kann.

Diese Themen sollen auch bei der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung im Zuge der Hochschultage Berufliche Bildung 2015 in Dresden aufgegriffen werden. Deshalb wird in dieser Aufgabe zur Beteiligung an der Fachtagung aufgerufen, die das Thema hat: Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung.

BAG-Report_01-2014

Perspektiven der beruflichen Bildung und der Facharbeit. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2013

tagungsband_hochschultage_2013Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.): Perspektiven der beruflichen Bildung und der Facharbeit. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2013

Hier erhältlich

Der demografische Wandel und die sich ändernden Anforderungen an die Fachkräfte in den beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung stellen qualitativ und quantitativ die Berufliche Bildung vor neue Herausforderungen.

Weiterlesen

BAG-Report 02-2013: Gestaltung von Lernumwelten

bag_report_2_2013Die vorliegende Ausgabe des BAG-Reportes befasst sich zentral mit dem Thema der Gestaltung von Lernumwelten. Dabei kann der Begriff in einem engeren und weiteren Sinne gefasst werden. Unter Lernumwelt können die räumlichen Bedingungen des Lernen betrachtet werden. Dazu gehören Schulgebäude, die Einrichtung und Ausstattung von Klassenräumen, Ausbildungswerkstätten und Arbeitsplätzen, aber auch die Gestaltung von Orten der Erholung, von Pausen- und Freizeiträumen. Zum Begriff Lernumwelt gehören äußere Reize, die auf den Menschen einwirken. Dies können physische, soziale, aber auch intellektuelle Einflüsse und Bedingungen sein. Zudem umfasst die Gestaltung von Lernumwelten die unmittelbare Interaktion zwischen den am Lernen Beteiligten. BAG-Report_2013_2

BAG-Report 01-2013: Arbeit der Zukunft – Zukunft der Arbeit

Bildschirmfoto 2013-03-22 um 13.43.05Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist die Berufsorientierung als berufspädagogische Aufgabe. Die Bedeutung einer frühzeitigen und systematischen Berufsorientierung wird nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Auszubildenden- und Fachkräftemangels immer stärker wahrgenommen. In diesem Zusammenhang wird erkannt, dass die Kompetenz der Berufsbildungsakteure zukünftig noch stärker für die Berufsorientierung zu nutzen ist.

BAG-Report 01-2013

BAG-Report 02-2012: Projekte internationaler Berufsbildungs-zusammenarbeit

Bildschirmfoto 2013-03-22 um 14.08.37Berufliche Bildung ist immer ein Zukunftsthema. Dies ist nicht grundlegend neu. Neu sind aber immer wieder die Aufgaben und Fragen, die gelöst und bewältigt werden müssen, um aktiv die Zukunft zu gestalten. Die im vorliegenden BAG-Report angekündigte „Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung“, die im Rahmen der 17. Hochschultage Berufliche Bildung an der Universität Duisburg-Essen vom 13. – 15. März 2013 stattfindet, wird sich aus fachspezifischer Perspektive mit dem Thema der Hochschultage befassen: „Arbeit der Zukunft – Zukunft der Arbeit. Berufliche Bildung, Qualifikation und Fachkräftebedarf im Zeichen des demographischen Wandels.“

                   BAG-Report 02-2012