Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung

Cover_FT_2015Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.): Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2015

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BAG-Report 02-2015: Lernprozessgestaltung in den Berufsfeldern Bau, Holz, Farbe

Bildschirmfoto 2016-01-04 um 20.20.12 Der vorliegende BAG-Report BAG-Report_2015_2 befasst sich zentral mit dem Thema der Gestaltung von Lernprozessen. Dabei steht nicht nur der berufsbildende Unterricht im Fokus. Ebenso wird das betriebliche Lernen im Arbeitsprozess und auch die akademische Qualifizierung des zukünftigen Berufsbildungspersonals im Rahmen des Praxissemesters beleuchtet.

Vorträge der Fachtagung vom 19. – 20. März 2015 als PDFs

Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung vom 19. – 20. März 2015 an der Technischen Universität Dresden

Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die
beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und
Raumgestaltung
Tagungsleitung:
Prof. Dr. Johannes Meyser (TU Berlin), Prof. Dr. Werner Kuhlmeier (Universität Hamburg), Dr. Sabine Baabe-Meijer (Berufsbildungszentrum Mölln)Kuhlmeier_Zwischen-Inklusion-und-Akademisierung
Goettsche_Bedeutungswandel-der-Berufsbildung
Kornatzki_Startklar-für-Ausbildung
Zopff_Agenten-des-Übergangs
Baabe-Meijer_Kernpraktikum-in-Hamburg
Mersch_Gewerblich-Technische-Wissenschaften
Schoenbeck_Baukultur-in-Zeiten-der-Nachhaltigkeitsdebatte
Niethammer-Schweder_Repraesentation-von-Arbeitswelt

Meyser_-Akademisierung-der-Berufswelt

BAG-Report 01-2015: Zwischen Inklusion und Akademisierung

bag_report_01_2015Im Mittelpunkt dieses Heftes stehen die Hochschultage Berufliche Bildung 2015 an der TU Dresden. Das Thema der Fachtagung lautet: „Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung“. Neben dem Programm der Fachtagung werden in dieser Ausgabe des BAG-Reportes Beiträge zu den Konsequenzen der bildungspolitischen Programmatik der Inklusion
für die Berufsbildung aufgezeigt, die Umsetzung der Leitidee einer nachhaltigen Entwicklung in der Berufsbildung beleuchtet, didaktische Potenziale untersucht, die das
Lernen auf Baustellen im Malerhandwerk bietet und Möglichkeiten der Binnendifferenzierung zur Steigerung der Lernfreude im Lernfeldunterricht diskutiert.

BAG-Report_2015-01

Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung vom 19. – 20. März 2015 an der Technischen Universität Dresden

Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die
beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und
Raumgestaltung
Tagungsleitung:
Prof. Dr. Johannes Meyser (TU Berlin), Prof. Dr. Werner Kuhlmeier (Universität Hamburg), Dr. Sabine Baabe-Meijer (Berufsbildungszentrum Mölln)

Programm Fachtagung Bau-Holz-Farbe

 

BAG-Report 02-2014: Erweiterte Aufgabenfelder beruflicher Bildung

bag_report_dez_2014Der Themenschwerpunkt dieser Ausgabe des BAG-Reportes lautet: Erweiterte Aufgabenfelder  beruflicher Bildung. Dazu gehört ohne Zweifel die berufliche Bildung im Strafvollzug. Hierzu sind drei Beiträge im BAG-Report zu fi nden. Marcel Schweder und Sophie Thümer befassen sich mit der Gefängnisarchitektur, um diese funktionalistisch
und durchaus auch symbolisch gestaltete Umwelt gleichermaßen verstehbar zu machen und zu hinterfragen. Dabei werden unterschiedliche Konzepte und bestehende Beispiele untersucht. BAG-Report_2014_2

Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation.

genese_coverJohannes Meyser (1996): Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation.

Das Produktionsschulprinzip stellt eine zielgerichtete Verbindung beruflicher Bildung und erwerbsorientierter Produktion dar. Auf der Grundlage sozial-historischer Bildungsforschung und vergleichender Modernisierungstheorien werden die Entstehung und Ausbreitung im 19. Jahrhundert wie auch die aktuelle Bedeutung dieses Ausbildungsmodells untersucht. Dabei wird der enge Zusammenhang zur Entwicklung anderer beruflicher Lernformen wie der Lehrgangsmethode aufgedeckt. Damit ist nun erstmals eine umfassende Einschätzung und Systematisierung des Produktionsschulprinzips möglich. Es wird heute sowohl im Rahmen der Qualifikationsentwicklung der sich industrialisierenden Länder als auch im Bereich sozialpädagogisch orientierter Berufsbildung umgesetzt.

Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft. Handreichung für die Ausbildung.

handelnd_lernen_coverJohannes Meyser, Ernst Uhe (1. und 2. Auflage 2001, 3. Auflage 2006): Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft. Handreichung für die Ausbildung.

Diese Handreichung fasst die Diskussion zwischen den Ausbildern der Betriebe und überbetrieblichen Ausbildungsstätten sowie den Berufsschullehrern über Inhalt und Umsetzung einer handlungsorientierten Ausbildung zusammen. Es wurde beabsichtigt aus jetziger Sicht fachdidaktisch gesichert, alles auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Im Mittelpunkt der 3. erweiterten Auflage 2006 steht in kurzer Form das Verhältnis des Ausbildungsprinzips der Handlungsorientierung zu den gebräuchlichen Unterweisungsmethoden. Die Entwicklung von Handlungskompetenz bei den Auszubildenden erfordert mehr denn je eine aktive Lernortkooperation. Die Abstimmung der Ausbildungsinhalte in ganzheitlichen Lernaufgaben ist relevant für das Maß der Ausprägung von Handlungskompetenz und entscheidend für die Qualität der Ausbildung. So sind hier an drei Übungsaufgaben (Beispielen) die Möglichkeiten des Prinzips der Handlungsorientierung dargestellt. In der neuen Auflage ist der Aspekt des lernortübergreifenden Einsatzes stärker betont worden. Es werden aber zunächst die Einsatzmöglichkeiten am Lernort Berufsschule herausgestellt und auch dem Prüfungsgeschehen wird in einem eigenen Kapitel Rechnung getragen. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Ausbildung wurde erkannt und dementsprechend berücksichtigt. Selbst wer gegenüber den neuen Begrifflichkeiten von Handlungsorientierung und Handlungskompetenz in der Ausbildung noch Vorbehalte hat, wird durch diese Handreichung feststellen, dass dieser Ansatz für die Bauausbildung nicht grundsätzlich neu ist. Diese Handreichung soll Ihnen helfen, handlungs-orientierte Ausbildung erfolgreich umzusetzen.

Kompetenz für die Baupraxis. Ausbilden – Lernen – Prüfen. Ausbildungskonzepte und didaktische Materialien für alle Lernorte.

kompetenz_fuer_die_baupraxisJohannes Meyser (Hrsg.) (2003): Kompetenz für die Baupraxis. Ausbilden – Lernen – Prüfen. Ausbildungskonzepte und didaktische Materialien für alle Lernorte.

Dieses Buch ist in Teilen aus den Vorträgen einer Fachtagung unter dem Titel „“Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft““ entstanden. Die Fachtagung fand in Zusammenarbeit mit dem Modellversuch INTEGRA, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Technischen Universität Berlin statt. Im ersten Teil des Bandes werden theoretische Aspekte der Handlungsorientierung angesprochen und fachdidaktische Positionen markiert. Der zweite Teil enthält ausgewählte – in verschiedenen Regionen entwickelte – didaktische Materialien, die von den jeweiligen Verfassern vorgestellt und von Experten kritisch kommentiert werden. Im Laufe der Tagung stellte sich heraus, dass ein großen Problem, sowohl der Lehrenden in den beruflichen Schulen als auch der Ausbilder in den Betrieben und in den Überbetrieblichen Ausbildungsstätten, die Zwischen- und Abschlussprüfungen sind. Nach handlungsorientiertem Unterricht in der Berufsschule und entsprechend konzipierter Unterweisung in den Überbetrieblichen Einrichtungen, werden die pädagogischen Bemühungen um ihren Erfolg gebracht, wenn in den Prüfungen nach dem Multiple-Choice-System reines Faktenwissen abgefragt wird. Deswegen hat der Herausgeber dieses Bandes ein drittes Kapitel über die Prüfungen in den neugeordneten Bauberufen hinzugefügt. Zudem werden in einem vierten Kapitel beispielhaft einige der in diesem Band diskutierten Arbeits- und Lernaufgaben vollständig abgedruckt. Aus dem Inhalt: Teil I: Aufbau von Kompetenzen für die Baupraxis durch handelndes Lernen, Teil II: Neue Ausbildungsmaterialien für die berufliche Bildung in der Bauwirtschaft – Konzepte und kritische Bewertung, Teil II: Prüfungen im Wandel – Konsequenzen und Perspektiven einer veränderten Ausbildung, Teil IV: Arbeits- und Lernaufgaben – Ausgewählte Beispiele.

 

Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

weiterbildung_als_innovationsfaktor_coverGerhard Syben, Edith Gross, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser, Ernst Uhe (2005): Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

Kompetenz der Beschäftigten, Weiterbildung und die Eröffnung von Karrierewegen für junge Bauleute – das sind die zentralen Bestandteile einer innovationsorientierten Branchenpolitik für die Bauwirtschaft, wenn sie den Strukturwandel am Bau bewältigen, die Wettbewerbsfähigkeit sichern und das Image der Branche nachhaltig verbessern will. Unter diesem Blickwinkel haben die Verfasser die Handlungsfelder und die Anforderungen an die Kompetenz der Beschäftigten der mittleren Führungsebene auf Baustellen empirisch untersucht, die aktuelle berufspädagogische Diskussion zur Weiterbildung aufgearbeitet und Strukturprinzipien europäischer Bildungspolitik (wie Zertifizierung von Kompetenzen, Transparenz von Abschlüssen, Berücksichtigung nicht-formalen und informellen Lernens) einbezogen. Im Ergebnis stellen sie hier die Grundlagen eines Modells der Weiterbildung dar, das nicht nur eine Modernisierung der Personalwirtschaft in der Baubranche repräsentiert; es ist mit seinen zentralen Elementen der Modularisierung, Handlungs- und Kompetenzorientierung und der Anerkennung von Kompetenzen, die außerhalb formaler Lernprozesse erworben wurden, auch ein richtungsweisender Beitrag in der Diskussion über die Wissensgesellschaft.