Springe zum Inhalt

Egbert Meiritz, Max-Born-Berufskolleg Recklinghausen
Qualitätsstandards durch zentrale Abschlussprüfungen

Fast ausnahmslos hat sich in den letzten Jahren das Zentralabitur in allen Bundesländern durchgesetzt und diese Entwicklung hat auch vor den berufsbildenden Schulen nicht halt gemacht. Mit dem Schuljahr 2005/2006 wurden in Nordrhein-Westfalen die ersten Schülerinnen und Schüler in die Berufsgymnasien aufgenommen, die nun im ersten Durchgang im profilbildenden Fach Bautechnik das Zentralabitur in einem gestuften Verfahren ablegen. Schrittweise wurden Bildungspläne aufgestellt, die selbstgesteuertes Lernen auf der einen Seite und zentrale Prüfungen auf der anderen Seite in den Blick genommen haben. Dabei wurde ein technikdidaktischer Ansatz entwickelt und als Standard gesetzt, auf dessen Grundlage, Lehrkräfte nun ganzheitliche Aufgaben in gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Kontext erstellen und Schülerinnen und Schüler zentral geprüft werden. Doch wie eignen sich technikdidaktische Ansätze, einheitliche Prüfungsanforderungen und weitere Vorgaben als qualitätssichernde Maßnahmen für eine wissenschaftspropädeutische Bildung im Fach Bautechnik?

Vortrag: Qualitätsstandards durch zentrale Abschlussprüfungen