Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung

Cover_FT_2015Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.): Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2015

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Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation.

genese_coverJohannes Meyser (1996): Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation.

Das Produktionsschulprinzip stellt eine zielgerichtete Verbindung beruflicher Bildung und erwerbsorientierter Produktion dar. Auf der Grundlage sozial-historischer Bildungsforschung und vergleichender Modernisierungstheorien werden die Entstehung und Ausbreitung im 19. Jahrhundert wie auch die aktuelle Bedeutung dieses Ausbildungsmodells untersucht. Dabei wird der enge Zusammenhang zur Entwicklung anderer beruflicher Lernformen wie der Lehrgangsmethode aufgedeckt. Damit ist nun erstmals eine umfassende Einschätzung und Systematisierung des Produktionsschulprinzips möglich. Es wird heute sowohl im Rahmen der Qualifikationsentwicklung der sich industrialisierenden Länder als auch im Bereich sozialpädagogisch orientierter Berufsbildung umgesetzt.

Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft. Handreichung für die Ausbildung.

handelnd_lernen_coverJohannes Meyser, Ernst Uhe (1. und 2. Auflage 2001, 3. Auflage 2006): Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft. Handreichung für die Ausbildung.

Diese Handreichung fasst die Diskussion zwischen den Ausbildern der Betriebe und überbetrieblichen Ausbildungsstätten sowie den Berufsschullehrern über Inhalt und Umsetzung einer handlungsorientierten Ausbildung zusammen. Es wurde beabsichtigt aus jetziger Sicht fachdidaktisch gesichert, alles auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Im Mittelpunkt der 3. erweiterten Auflage 2006 steht in kurzer Form das Verhältnis des Ausbildungsprinzips der Handlungsorientierung zu den gebräuchlichen Unterweisungsmethoden. Die Entwicklung von Handlungskompetenz bei den Auszubildenden erfordert mehr denn je eine aktive Lernortkooperation. Die Abstimmung der Ausbildungsinhalte in ganzheitlichen Lernaufgaben ist relevant für das Maß der Ausprägung von Handlungskompetenz und entscheidend für die Qualität der Ausbildung. So sind hier an drei Übungsaufgaben (Beispielen) die Möglichkeiten des Prinzips der Handlungsorientierung dargestellt. In der neuen Auflage ist der Aspekt des lernortübergreifenden Einsatzes stärker betont worden. Es werden aber zunächst die Einsatzmöglichkeiten am Lernort Berufsschule herausgestellt und auch dem Prüfungsgeschehen wird in einem eigenen Kapitel Rechnung getragen. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Ausbildung wurde erkannt und dementsprechend berücksichtigt. Selbst wer gegenüber den neuen Begrifflichkeiten von Handlungsorientierung und Handlungskompetenz in der Ausbildung noch Vorbehalte hat, wird durch diese Handreichung feststellen, dass dieser Ansatz für die Bauausbildung nicht grundsätzlich neu ist. Diese Handreichung soll Ihnen helfen, handlungs-orientierte Ausbildung erfolgreich umzusetzen.

Kompetenz für die Baupraxis. Ausbilden – Lernen – Prüfen. Ausbildungskonzepte und didaktische Materialien für alle Lernorte.

kompetenz_fuer_die_baupraxisJohannes Meyser (Hrsg.) (2003): Kompetenz für die Baupraxis. Ausbilden – Lernen – Prüfen. Ausbildungskonzepte und didaktische Materialien für alle Lernorte.

Dieses Buch ist in Teilen aus den Vorträgen einer Fachtagung unter dem Titel „“Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft““ entstanden. Die Fachtagung fand in Zusammenarbeit mit dem Modellversuch INTEGRA, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Technischen Universität Berlin statt. Im ersten Teil des Bandes werden theoretische Aspekte der Handlungsorientierung angesprochen und fachdidaktische Positionen markiert. Der zweite Teil enthält ausgewählte – in verschiedenen Regionen entwickelte – didaktische Materialien, die von den jeweiligen Verfassern vorgestellt und von Experten kritisch kommentiert werden. Im Laufe der Tagung stellte sich heraus, dass ein großen Problem, sowohl der Lehrenden in den beruflichen Schulen als auch der Ausbilder in den Betrieben und in den Überbetrieblichen Ausbildungsstätten, die Zwischen- und Abschlussprüfungen sind. Nach handlungsorientiertem Unterricht in der Berufsschule und entsprechend konzipierter Unterweisung in den Überbetrieblichen Einrichtungen, werden die pädagogischen Bemühungen um ihren Erfolg gebracht, wenn in den Prüfungen nach dem Multiple-Choice-System reines Faktenwissen abgefragt wird. Deswegen hat der Herausgeber dieses Bandes ein drittes Kapitel über die Prüfungen in den neugeordneten Bauberufen hinzugefügt. Zudem werden in einem vierten Kapitel beispielhaft einige der in diesem Band diskutierten Arbeits- und Lernaufgaben vollständig abgedruckt. Aus dem Inhalt: Teil I: Aufbau von Kompetenzen für die Baupraxis durch handelndes Lernen, Teil II: Neue Ausbildungsmaterialien für die berufliche Bildung in der Bauwirtschaft – Konzepte und kritische Bewertung, Teil II: Prüfungen im Wandel – Konsequenzen und Perspektiven einer veränderten Ausbildung, Teil IV: Arbeits- und Lernaufgaben – Ausgewählte Beispiele.

 

Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

weiterbildung_als_innovationsfaktor_coverGerhard Syben, Edith Gross, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser, Ernst Uhe (2005): Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

Kompetenz der Beschäftigten, Weiterbildung und die Eröffnung von Karrierewegen für junge Bauleute – das sind die zentralen Bestandteile einer innovationsorientierten Branchenpolitik für die Bauwirtschaft, wenn sie den Strukturwandel am Bau bewältigen, die Wettbewerbsfähigkeit sichern und das Image der Branche nachhaltig verbessern will. Unter diesem Blickwinkel haben die Verfasser die Handlungsfelder und die Anforderungen an die Kompetenz der Beschäftigten der mittleren Führungsebene auf Baustellen empirisch untersucht, die aktuelle berufspädagogische Diskussion zur Weiterbildung aufgearbeitet und Strukturprinzipien europäischer Bildungspolitik (wie Zertifizierung von Kompetenzen, Transparenz von Abschlüssen, Berücksichtigung nicht-formalen und informellen Lernens) einbezogen. Im Ergebnis stellen sie hier die Grundlagen eines Modells der Weiterbildung dar, das nicht nur eine Modernisierung der Personalwirtschaft in der Baubranche repräsentiert; es ist mit seinen zentralen Elementen der Modularisierung, Handlungs- und Kompetenzorientierung und der Anerkennung von Kompetenzen, die außerhalb formaler Lernprozesse erworben wurden, auch ein richtungsweisender Beitrag in der Diskussion über die Wissensgesellschaft.

Construction Competencies and Building Qualtity. Case Study Results.

construction_competencies_coverBernd Mahrin, Johannes Meyser (2013): Construction Competencies and Building Qualtity. Case Study Results. Young Cities Research Paper Series, Volume 06.

This volume of the Young Cities Research Paper series examines the interdependency between the energy efficiency of buildings, the quality of construction, and the level of workmanship. The results are based on multiple case studies at construction sites in the Tehran-Karaj region, the work of experts, interviews with Hashtgerd residents, and analyses of Iranian earthquake studies. The research activities took place from 2009 to 2012. The main part of this book consists of a classification of damage cases in concrete work, energy efficient construction, welding, site arrangement and installation work. These fields were identified as the most important ones. The book has been conceived as a combination academic study and manual to evaluate the quality of workmanship and results at construction sites. It is not intended to substitute technical books, but rather to identify problematic situations, clarify possible subsequent damages and reconstruction options, and to concisely describe proper execution.

Perspektiven der beruflichen Bildung und der Facharbeit. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2013

tagungsband_hochschultage_2013Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.): Perspektiven der beruflichen Bildung und der Facharbeit. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2013

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Der demografische Wandel und die sich ändernden Anforderungen an die Fachkräfte in den beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung stellen qualitativ und quantitativ die Berufliche Bildung vor neue Herausforderungen.
Die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Arbeit in diesen Fachrichtungen und neue Qualifizierungsinhalte müssen den Nachwuchskräften vermittelt werden, bisher nicht berücksichtigte Potenziale und Bildungsreserven sind zu erschließen und die Aus- und Weiterbildung ist darauf auszurichten. Dabei sind alle Akteure der beruflichen Bildung an diesem Entwicklungsprozess zu beteiligen.
Ebenso sind der weiter fortschreitendende internationale Wettbewerb, der Einfluss der europäischen Bildungsreformen und die Durchlässigkeit des Bildungssystems in diesem Zusammenhang zu thematisieren, um die Zukunft der Arbeit in den beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung zu gestalten.
Die Beiträge dieses Fachtagungsbandes befassen sich mit dieser Thematik und fokussieren dabei insbesondere:
– Veränderungen der Facharbeit für die drei beruflichen Fachrichtungen,
– strategische Entscheidungen, wie z.B. Kompetenzprofile,
– Qualifizierung des schulischen, überbetrieblichen und betrieblichen Bildungspersonals,
– Neubestimmung von „Ausbildungsreife“,
– Gestaltung von Übergängen und Durchlässigkeit,
– Weiterbildung und Nachqualifizierung,
– internationale Dimension von Fachkräftebedarf und Qualifizierung.

Kompetenz im mittleren Baumanagement. Ein ECVET-Modell zur Feststellung, Bewertung und Anerkennung von Berufserfahrung.

Bildschirmfoto 2013-03-13 um 02.07.09Gerhard Syben, Edith Gross, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (2013): Kompetenz im mittleren Baumanagement. Ein ECVET-Modell zur Feststellung, Bewertung und Anerkennung von Berufserfahrung.

Die Durchlässigkeit von Bildungsgängen erfordert die Anrechnung von bereits erbrachten Lernleistungen und vorhandenen Kompetenzen. In der beruflichen Bildung gilt dies auch für die Kompetenzen, die auf informellem Lernen am Arbeitsplatz beruhen, also auf beruflicher Erfahrung. In diesem Band wird – auf der Basis von Ergebnissen eines im Rahmen der Pilotinitiative DECVET des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführten Projekts – ein Modell präsentiert, wie Berufserfahrung festgestellt und als Lernergebnis auf berufliche Bildungsgänge angerechnet werden kann. Dazu muss Anrechnung keineswegs immer formal verankert sein. Es wird gezeigt, wie Kompetenz aus Berufserfahrung festgestellt und wie sie angerechnet werden kann, welchen Stellenwert sie im Rahmen individueller Karriereplanung und betrieblicher Personalentwicklung hat und warum ein System von credits dazu nicht benötigt wird. Der Band enthält außerdem eine Untersuchung des EU-Konzepts der Referenzbildungsgänge, einen Leitfaden mit Hinweisen für die Herstellung von Aufgaben zur Kompetenzfeststellung sowie ein Konzept und Material für die Schulung zum Einsatz handlungsorientierter Situationsaufgaben in der Prüfung

 

Durchblick im Beruf – Technisch

Diese Arbeitsmaterialien bieten Wissenswertes über das Berufsleben und machen fit für die Ausbildung. Das Material eignet sich für Klassen für JoA, BQF, EQF, Vorklassen des Berufsgrundschuljahres und für das Berufsgrundschuljahr. Der Umbau eines alten Bahnhofs in ein Jugendhaus zieht sich als „roter Faden“ durch das Arbeitsbuch – die Lernenden verfolgen durch die Fallstudie den Umbau von der Planung über die Steuerung bis zur Realisierung. So bekommen sie einen Einblick in technische Gewerke: Maurer, Dachdecker, Zimmerer, Tischler, Maler, Elektriker, Metaller. Immer wieder gibt es Exkurse zur eigenen handwerklichen Erprobung in der Schulwerkstatt. Das weckt Interesse an handwerklichen Tätigkeiten und ist die Chance, persönliche Neigungen und Fähigkeiten für die zukünftige Berufswahl zu entdecken.

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Übergänge in der beruflichen Bildung gestalten. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2011

Übergänge in der beruflichen Bildung gestaltenSabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.) (2011): Übergänge in der beruflichen Bildung gestalten. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2011.

Die Gestaltung von Übergängen in der beruflichen Bildung ist mindestens aus drei Perspektiven zu betrachten. Meist wird damit das so genannte Übergangssystem angesprochen. Dieser in den vergangenen Jahren stark expandierte Bereich ausbildungsvorbereitender Maßnahmen weist auf eine tiefgreifende Krise unseres Bildungswesens an der Schnittstelle von der Allgemein- zur Berufsbildung hin. Der Blick kann aber auch auf den Übergang von der beruflichen Ausbildung zur Fort- und Weiterbildung oder auf den Übergang vom Berufsbildungssystem zum Hochschulsystem gerichtet werden. Damit werden zwei weitere bildungspolitische Ziele angesprochen: das lebensbegleitende Lernen und die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen. Wie die Übergänge im Bereich der Bautechnik, der Holztechnik sowie der Farbtechnik und Raumgestaltung nachhaltig zu gestalten sind, welche Modelle zur Anerkennung beruflicher Kompetenzen erprobt werden und wie sich die Bildungslandschaft verändern kann, wird in den Beiträgen des Tagungsbandes aufgegriffen. Dabei werden strukturelle Probleme des Übergangs, die Arbeit einzelner Bildungsinstitutionen, die Tätigkeit der Lehrkräfte und Ausbilder/innen wie auch die individuellen Haltungen, Einstellungen und Motive der Teilnehmer/ innen der verschiedenen Bildungsmaßnahmen dargelegt.

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