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Darüber, dass der Jugendstrafvollzug als Teil des Bildungs- und Erziehungssystems betrachtet werden muss, besteht weitestgehend Konsens. Umstritten ist jedoch, ob die Institution "Gefängnis" einschließlich ihrer Programme die ihr zugesprochene Bildungs- und Erziehungsfunktion überhaupt erfolgreich wahrnehmen kann. Diesen Diskurs greift der Sammelband auf. Vor dem Hintergrund der Frage, ob der Jugendstrafvollzug ein Ort der Bildung/Erziehung sein kann, werden die Institution "Gefängnis", der mit ihr verbundene Anspruch der Förderung und die damit einhergehenden Spannungen unter verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

 

Jugendstrafvollzug - (k)ein Ort der Bildung!?

ISBN: 978-3-7799-3452-3

Hier erhältlich: http://www.ebook.de/de/product/28933882/jugendstrafvollzug_k_ein_ort_der_bildung.html

 

Marcel Schweder (Hrsg.) (2015): Handbuch Jugendstrafvollzug.

Das »Handbuch Jugendstrafvollzug« bietet einen umfassenden Einblick in verschiedenste Themengebiete des Jugendstrafvollzugs. Ausgehend von Grundfragen der Erziehung eröffnet es verschiedene, aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis geführte, Diskurse zum Jugendstrafvollzug. Es werden die Statuspassagen vor, während und nach der Haft sowie die verbindenden Übergänge aus erziehungswissenschaftlicher, sozialpädagogischer, kriminologischer und juristischer Sicht kritisch reflektiert. Darüber hinaus werden Projekte innerhalb und außerhalb des Jugendstrafvollzugs vorgestellt. Beiträge zu weiterführenden und übergreifenden Aspekten des Jugendstrafvollzugs runden das Handbuch ab.

Handbuch Jugendstrafvollzug

ISBN: 978-3-7799-3122-5

Hier erhältlich http://www.ebook.de/de/product/24056716/handbuch_jugendstrafvollzug.html

 

genese_coverJohannes Meyser (1996): Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips. Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation.

Das Produktionsschulprinzip stellt eine zielgerichtete Verbindung beruflicher Bildung und erwerbsorientierter Produktion dar. Auf der Grundlage sozial-historischer Bildungsforschung und vergleichender Modernisierungstheorien werden die Entstehung und Ausbreitung im 19. Jahrhundert wie auch die aktuelle Bedeutung dieses Ausbildungsmodells untersucht. Dabei wird der enge Zusammenhang zur Entwicklung anderer beruflicher Lernformen wie der Lehrgangsmethode aufgedeckt. Damit ist nun erstmals eine umfassende Einschätzung und Systematisierung des Produktionsschulprinzips möglich. Es wird heute sowohl im Rahmen der Qualifikationsentwicklung der sich industrialisierenden Länder als auch im Bereich sozialpädagogisch orientierter Berufsbildung umgesetzt.

handelnd_lernen_coverJohannes Meyser, Ernst Uhe (1. und 2. Auflage 2001, 3. Auflage 2006): Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft. Handreichung für die Ausbildung.

Diese Handreichung fasst die Diskussion zwischen den Ausbildern der Betriebe und überbetrieblichen Ausbildungsstätten sowie den Berufsschullehrern über Inhalt und Umsetzung einer handlungsorientierten Ausbildung zusammen. Es wurde beabsichtigt aus jetziger Sicht fachdidaktisch gesichert, alles auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Im Mittelpunkt der 3. erweiterten Auflage 2006 steht in kurzer Form das Verhältnis des Ausbildungsprinzips der Handlungsorientierung zu den gebräuchlichen Unterweisungsmethoden. Die Entwicklung von Handlungskompetenz bei den Auszubildenden erfordert mehr denn je eine aktive Lernortkooperation. Die Abstimmung der Ausbildungsinhalte in ganzheitlichen Lernaufgaben ist relevant für das Maß der Ausprägung von Handlungskompetenz und entscheidend für die Qualität der Ausbildung. So sind hier an drei Übungsaufgaben (Beispielen) die Möglichkeiten des Prinzips der Handlungsorientierung dargestellt. In der neuen Auflage ist der Aspekt des lernortübergreifenden Einsatzes stärker betont worden. Es werden aber zunächst die Einsatzmöglichkeiten am Lernort Berufsschule herausgestellt und auch dem Prüfungsgeschehen wird in einem eigenen Kapitel Rechnung getragen. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Ausbildung wurde erkannt und dementsprechend berücksichtigt. Selbst wer gegenüber den neuen Begrifflichkeiten von Handlungsorientierung und Handlungskompetenz in der Ausbildung noch Vorbehalte hat, wird durch diese Handreichung feststellen, dass dieser Ansatz für die Bauausbildung nicht grundsätzlich neu ist. Diese Handreichung soll Ihnen helfen, handlungs-orientierte Ausbildung erfolgreich umzusetzen.

kompetenz_fuer_die_baupraxisJohannes Meyser (Hrsg.) (2003): Kompetenz für die Baupraxis. Ausbilden – Lernen – Prüfen. Ausbildungskonzepte und didaktische Materialien für alle Lernorte.

Dieses Buch ist in Teilen aus den Vorträgen einer Fachtagung unter dem Titel ""Handelnd Lernen in der Bauwirtschaft"" entstanden. Die Fachtagung fand in Zusammenarbeit mit dem Modellversuch INTEGRA, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Technischen Universität Berlin statt. Im ersten Teil des Bandes werden theoretische Aspekte der Handlungsorientierung angesprochen und fachdidaktische Positionen markiert. Der zweite Teil enthält ausgewählte - in verschiedenen Regionen entwickelte - didaktische Materialien, die von den jeweiligen Verfassern vorgestellt und von Experten kritisch kommentiert werden. Im Laufe der Tagung stellte sich heraus, dass ein großen Problem, sowohl der Lehrenden in den beruflichen Schulen als auch der Ausbilder in den Betrieben und in den Überbetrieblichen Ausbildungsstätten, die Zwischen- und Abschlussprüfungen sind. Nach handlungsorientiertem Unterricht in der Berufsschule und entsprechend konzipierter Unterweisung in den Überbetrieblichen Einrichtungen, werden die pädagogischen Bemühungen um ihren Erfolg gebracht, wenn in den Prüfungen nach dem Multiple-Choice-System reines Faktenwissen abgefragt wird. Deswegen hat der Herausgeber dieses Bandes ein drittes Kapitel über die Prüfungen in den neugeordneten Bauberufen hinzugefügt. Zudem werden in einem vierten Kapitel beispielhaft einige der in diesem Band diskutierten Arbeits- und Lernaufgaben vollständig abgedruckt. Aus dem Inhalt: Teil I: Aufbau von Kompetenzen für die Baupraxis durch handelndes Lernen, Teil II: Neue Ausbildungsmaterialien für die berufliche Bildung in der Bauwirtschaft - Konzepte und kritische Bewertung, Teil II: Prüfungen im Wandel - Konsequenzen und Perspektiven einer veränderten Ausbildung, Teil IV: Arbeits- und Lernaufgaben - Ausgewählte Beispiele.