Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung

Cover_FT_2015Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.): Zwischen Inklusion und Akademisierung – aktuelle Herausforderungen für die Berufsbildung. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2015

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Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

weiterbildung_als_innovationsfaktor_coverGerhard Syben, Edith Gross, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser, Ernst Uhe (2005): Weiterbildung als Innovationsfaktor. Handlungsfelder und Kompetenzen in der Bauwirtschaft – ein neues Modell.

Kompetenz der Beschäftigten, Weiterbildung und die Eröffnung von Karrierewegen für junge Bauleute – das sind die zentralen Bestandteile einer innovationsorientierten Branchenpolitik für die Bauwirtschaft, wenn sie den Strukturwandel am Bau bewältigen, die Wettbewerbsfähigkeit sichern und das Image der Branche nachhaltig verbessern will. Unter diesem Blickwinkel haben die Verfasser die Handlungsfelder und die Anforderungen an die Kompetenz der Beschäftigten der mittleren Führungsebene auf Baustellen empirisch untersucht, die aktuelle berufspädagogische Diskussion zur Weiterbildung aufgearbeitet und Strukturprinzipien europäischer Bildungspolitik (wie Zertifizierung von Kompetenzen, Transparenz von Abschlüssen, Berücksichtigung nicht-formalen und informellen Lernens) einbezogen. Im Ergebnis stellen sie hier die Grundlagen eines Modells der Weiterbildung dar, das nicht nur eine Modernisierung der Personalwirtschaft in der Baubranche repräsentiert; es ist mit seinen zentralen Elementen der Modularisierung, Handlungs- und Kompetenzorientierung und der Anerkennung von Kompetenzen, die außerhalb formaler Lernprozesse erworben wurden, auch ein richtungsweisender Beitrag in der Diskussion über die Wissensgesellschaft.

Perspektiven der beruflichen Bildung und der Facharbeit. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2013

tagungsband_hochschultage_2013Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.): Perspektiven der beruflichen Bildung und der Facharbeit. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2013

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Der demografische Wandel und die sich ändernden Anforderungen an die Fachkräfte in den beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung stellen qualitativ und quantitativ die Berufliche Bildung vor neue Herausforderungen.
Die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Arbeit in diesen Fachrichtungen und neue Qualifizierungsinhalte müssen den Nachwuchskräften vermittelt werden, bisher nicht berücksichtigte Potenziale und Bildungsreserven sind zu erschließen und die Aus- und Weiterbildung ist darauf auszurichten. Dabei sind alle Akteure der beruflichen Bildung an diesem Entwicklungsprozess zu beteiligen.
Ebenso sind der weiter fortschreitendende internationale Wettbewerb, der Einfluss der europäischen Bildungsreformen und die Durchlässigkeit des Bildungssystems in diesem Zusammenhang zu thematisieren, um die Zukunft der Arbeit in den beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung zu gestalten.
Die Beiträge dieses Fachtagungsbandes befassen sich mit dieser Thematik und fokussieren dabei insbesondere:
– Veränderungen der Facharbeit für die drei beruflichen Fachrichtungen,
– strategische Entscheidungen, wie z.B. Kompetenzprofile,
– Qualifizierung des schulischen, überbetrieblichen und betrieblichen Bildungspersonals,
– Neubestimmung von „Ausbildungsreife“,
– Gestaltung von Übergängen und Durchlässigkeit,
– Weiterbildung und Nachqualifizierung,
– internationale Dimension von Fachkräftebedarf und Qualifizierung.

Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen – Außenwanddämmung

Bildschirmfoto 2013-03-17 um 11.28.25Im Neubau gibt es für den Energieverbrauch von Gebäuden immer strenger werdende Vorschriften, um die notwendigen Ziele der Energieeinsparung einzuhalten.
Bei Gebäuden im Bestand ist das anders, hier gibt es eine Vielzahl von schlecht gedämmten Gebäuden mit alten Heizungsanlagen und der Gesetzgeber kann hier nur wenig Vorgaben machen, er erleichtert daher den Eigentümern ihren Weg der Sanierung durch finanzielle Anreize. Von den 19 Millionen Wohn- und Bürogebäuden, Schulen, Krankenhäusern und Ämtern in Deutschland ist der überwiegende Teil noch zu sanieren; ein Geschäftsfeld für die Handwerker aus den Bauhaupt- und Baunebengewerken für Jahrzehnte!
Daher hat die Handwerkskammer Hamburg das Projekt HaBiNa (Handwerkliche Aus- und Weiterbildung für Nachhaltigkeit) ins Leben gerufen, in dem für Auszubildende und Teilnehmer an Weiterbildungsmaßnahmen Unterrichtsmaterialien entwickelt wurden.
Die entwickelten Unterrichtsmaterialien beziehen sich auf Dämmmaßnahmen an der Gebäudefassade und am Steildach in Verbindung mit dem Thema der „Nachhaltigkeit”.
Dieses Werk befasst sich mit dem Thema „Außenwanddämmung“, es orientiert sich – wie auch im „richtigen Arbeitsleben” – an einem Kundenauftrag in seinen vielen Facetten vom Erstkontakt bis zur Abnahme der handwerklichen Leistung. Aber es soll auch zum Selbstlernen anhalten, da die Lösung seiner Aufgaben viele eigene gedankliche Schritte voraussetzen.

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Kompetenz im mittleren Baumanagement. Ein ECVET-Modell zur Feststellung, Bewertung und Anerkennung von Berufserfahrung.

Bildschirmfoto 2013-03-13 um 02.07.09Gerhard Syben, Edith Gross, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (2013): Kompetenz im mittleren Baumanagement. Ein ECVET-Modell zur Feststellung, Bewertung und Anerkennung von Berufserfahrung.

Die Durchlässigkeit von Bildungsgängen erfordert die Anrechnung von bereits erbrachten Lernleistungen und vorhandenen Kompetenzen. In der beruflichen Bildung gilt dies auch für die Kompetenzen, die auf informellem Lernen am Arbeitsplatz beruhen, also auf beruflicher Erfahrung. In diesem Band wird – auf der Basis von Ergebnissen eines im Rahmen der Pilotinitiative DECVET des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführten Projekts – ein Modell präsentiert, wie Berufserfahrung festgestellt und als Lernergebnis auf berufliche Bildungsgänge angerechnet werden kann. Dazu muss Anrechnung keineswegs immer formal verankert sein. Es wird gezeigt, wie Kompetenz aus Berufserfahrung festgestellt und wie sie angerechnet werden kann, welchen Stellenwert sie im Rahmen individueller Karriereplanung und betrieblicher Personalentwicklung hat und warum ein System von credits dazu nicht benötigt wird. Der Band enthält außerdem eine Untersuchung des EU-Konzepts der Referenzbildungsgänge, einen Leitfaden mit Hinweisen für die Herstellung von Aufgaben zur Kompetenzfeststellung sowie ein Konzept und Material für die Schulung zum Einsatz handlungsorientierter Situationsaufgaben in der Prüfung

 

Übergänge in der beruflichen Bildung gestalten. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2011

Übergänge in der beruflichen Bildung gestaltenSabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.) (2011): Übergänge in der beruflichen Bildung gestalten. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2011.

Die Gestaltung von Übergängen in der beruflichen Bildung ist mindestens aus drei Perspektiven zu betrachten. Meist wird damit das so genannte Übergangssystem angesprochen. Dieser in den vergangenen Jahren stark expandierte Bereich ausbildungsvorbereitender Maßnahmen weist auf eine tiefgreifende Krise unseres Bildungswesens an der Schnittstelle von der Allgemein- zur Berufsbildung hin. Der Blick kann aber auch auf den Übergang von der beruflichen Ausbildung zur Fort- und Weiterbildung oder auf den Übergang vom Berufsbildungssystem zum Hochschulsystem gerichtet werden. Damit werden zwei weitere bildungspolitische Ziele angesprochen: das lebensbegleitende Lernen und die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen. Wie die Übergänge im Bereich der Bautechnik, der Holztechnik sowie der Farbtechnik und Raumgestaltung nachhaltig zu gestalten sind, welche Modelle zur Anerkennung beruflicher Kompetenzen erprobt werden und wie sich die Bildungslandschaft verändern kann, wird in den Beiträgen des Tagungsbandes aufgegriffen. Dabei werden strukturelle Probleme des Übergangs, die Arbeit einzelner Bildungsinstitutionen, die Tätigkeit der Lehrkräfte und Ausbilder/innen wie auch die individuellen Haltungen, Einstellungen und Motive der Teilnehmer/ innen der verschiedenen Bildungsmaßnahmen dargelegt.

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Lehr-Lernmaterialien zur Bautechnik

Im Rahmen der Hamburger Lernortkooperation zwischen den Staatlichen Gewerbeschulen für Bautechnik (G 19) und Installationstechnik (G2), dem überbetrieblichen Ausbildungszentrum (AZB Bau) und den beiden an der Gewerbelehrerausbildung beteiligten Hamburger Universitäten (TU Hamburg-Harburg und Universität Hamburg) wurden in den vergangenen Jahren von Studierenden ein Fülle von Lehr-Lernmaterialien im Bereich der Bautechnik erarbeitet. Auszüge aus diesen Arbeiten werden in einer Schriftenreihe publiziert. Insgesamt liegen bis jetzt folgende 5 Bände vor. Mehr?
Siehe Ankündigung
Zum Kauf wenden Sie such bitte an Werner Kuhlmeier:
wkuhlmeier@ibw.uni-hamburg.de

Kompetenzentwicklung für nachhaltiges Bauen

Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser: Universität Hamburg, TU-Berlin
Kompetenzentwicklung für nachhaltiges Bauen

Der Leitidee einer „nachhaltigen Entwicklung“ kommt im Bereich des
Bauens eine besondere Bedeutung zu. In kaum einem anderen Produktionssektor werden in so großem Umfang natürliche Ressourcen genutzt, Abfälle erzeugt und soziale Lebensräume gestaltet. Durch die Langlebigkeit der Bauwerke werden darüber hinaus die Lebensverhältnisse der nachfolgenden Generationen erheblich mitbestimmt. Die berufliche Bildung steht daher vor der Aufgabe, den Nachhaltigkeitsgedanken in den Bau- und Baunebenberufen zu verankern. In diesem Zusammenhang stellen sich einige Fragen: Wie verändern sich die Anforderungen an Facharbeiter durch das Ziel eines „nachhaltigen Bauens“? Sind hierfür besondere Kompetenzen erforderlich? Wie müssen Lernarrangements beschaffen sein, um Auszubildende für Nachhaltigkeitsaspekte zu sensibilisieren und für entsprechende Aufgaben zu qualifizieren? Welche Modelle und gute Beispiele gibt es hierzu bereits? Auf diese und weitere Fragen versucht der Beitrag erste Antworten zu geben.

Vortrag: Kompetenzentwicklung für nachhaltiges Bauen

Qualitätsentwicklung und Kompetenzförderung in der beruflichen Bildung – Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2008

Sabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.) (2008): Qualitätsentwicklung und Kompetenzförderung in der beruflichen Bildung – Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2008.

Qualitätsentwicklung und Kompetenzförderung sind grundlegende Anliegen beruflicher Bildung. Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse der Fachtagung „Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung“ auf den Hochschultagen Berufliche Bildung 2008 in Nürnberg. Die Beiträge befassen sich damit, welche Qualitätsentwicklungssysteme in den verschiedenen Bundesländern angewendet werden (Qualität entwickeln) und wie Unterricht und Ausbildung auf der Umsetzungsebene zur Qualitätssteigerung beitragen (Kompetenzen fördern). Ein weiterer Schwerpunkt richtet sich darauf, welchen Anteil zentrale Abschlussprüfungen am Qualitätsaufbau haben, wie Prüfungsaufgaben entwickelt und wie die Leistungen von Auszubildenden bewertet werden können (Leistungen erfassen). Zudem stellen Beiträge zum nachhaltigen und energieeffizienten Bauen sowie zum Zusammenwirken der Lernorte einen weiteren Aspekt der Qualität beruflicher Bildung (nachhaltig handeln) vor.

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