Springe zum Inhalt

Bildschirmfoto 2013-03-13 um 02.07.09Gerhard Syben, Edith Gross, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (2013): Kompetenz im mittleren Baumanagement. Ein ECVET-Modell zur Feststellung, Bewertung und Anerkennung von Berufserfahrung.

Die Durchlässigkeit von Bildungsgängen erfordert die Anrechnung von bereits erbrachten Lernleistungen und vorhandenen Kompetenzen. In der beruflichen Bildung gilt dies auch für die Kompetenzen, die auf informellem Lernen am Arbeitsplatz beruhen, also auf beruflicher Erfahrung. In diesem Band wird – auf der Basis von Ergebnissen eines im Rahmen der Pilotinitiative DECVET des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführten Projekts – ein Modell präsentiert, wie Berufserfahrung festgestellt und als Lernergebnis auf berufliche Bildungsgänge angerechnet werden kann. Dazu muss Anrechnung keineswegs immer formal verankert sein. Es wird gezeigt, wie Kompetenz aus Berufserfahrung festgestellt und wie sie angerechnet werden kann, welchen Stellenwert sie im Rahmen individueller Karriereplanung und betrieblicher Personalentwicklung hat und warum ein System von credits dazu nicht benötigt wird. Der Band enthält außerdem eine Untersuchung des EU-Konzepts der Referenzbildungsgänge, einen Leitfaden mit Hinweisen für die Herstellung von Aufgaben zur Kompetenzfeststellung sowie ein Konzept und Material für die Schulung zum Einsatz handlungsorientierter Situationsaufgaben in der Prüfung

 

Übergänge in der beruflichen Bildung gestaltenSabine Baabe-Meijer, Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser (Hrsg.) (2011): Übergänge in der beruflichen Bildung gestalten. Ergebnisse der Fachtagung Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung 2011.

Die Gestaltung von Übergängen in der beruflichen Bildung ist mindestens aus drei Perspektiven zu betrachten. Meist wird damit das so genannte Übergangssystem angesprochen. Dieser in den vergangenen Jahren stark expandierte Bereich ausbildungsvorbereitender Maßnahmen weist auf eine tiefgreifende Krise unseres Bildungswesens an der Schnittstelle von der Allgemein- zur Berufsbildung hin. Der Blick kann aber auch auf den Übergang von der beruflichen Ausbildung zur Fort- und Weiterbildung oder auf den Übergang vom Berufsbildungssystem zum Hochschulsystem gerichtet werden. Damit werden zwei weitere bildungspolitische Ziele angesprochen: das lebensbegleitende Lernen und die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen. Wie die Übergänge im Bereich der Bautechnik, der Holztechnik sowie der Farbtechnik und Raumgestaltung nachhaltig zu gestalten sind, welche Modelle zur Anerkennung beruflicher Kompetenzen erprobt werden und wie sich die Bildungslandschaft verändern kann, wird in den Beiträgen des Tagungsbandes aufgegriffen. Dabei werden strukturelle Probleme des Übergangs, die Arbeit einzelner Bildungsinstitutionen, die Tätigkeit der Lehrkräfte und Ausbilder/innen wie auch die individuellen Haltungen, Einstellungen und Motive der Teilnehmer/ innen der verschiedenen Bildungsmaßnahmen dargelegt.

Hier bestellen

Im Rahmen der Hamburger Lernortkooperation zwischen den Staatlichen Gewerbeschulen für Bautechnik (G 19) und Installationstechnik (G2), dem überbetrieblichen Ausbildungszentrum (AZB Bau) und den beiden an der Gewerbelehrerausbildung beteiligten Hamburger Universitäten (TU Hamburg-Harburg und Universität Hamburg) wurden in den vergangenen Jahren von Studierenden ein Fülle von Lehr-Lernmaterialien im Bereich der Bautechnik erarbeitet. Auszüge aus diesen Arbeiten werden in einer Schriftenreihe publiziert. Insgesamt liegen bis jetzt folgende 5 Bände vor. Mehr?
Siehe Ankündigung
Zum Kauf wenden Sie such bitte an Werner Kuhlmeier:
wkuhlmeier@ibw.uni-hamburg.de

Werner Kuhlmeier, Johannes Meyser: Universität Hamburg, TU-Berlin
Kompetenzentwicklung für nachhaltiges Bauen

Der Leitidee einer „nachhaltigen Entwicklung“ kommt im Bereich des
Bauens eine besondere Bedeutung zu. In kaum einem anderen Produktionssektor werden in so großem Umfang natürliche Ressourcen genutzt, Abfälle erzeugt und soziale Lebensräume gestaltet. Durch die Langlebigkeit der Bauwerke werden darüber hinaus die Lebensverhältnisse der nachfolgenden Generationen erheblich mitbestimmt. Die berufliche Bildung steht daher vor der Aufgabe, den Nachhaltigkeitsgedanken in den Bau- und Baunebenberufen zu verankern. In diesem Zusammenhang stellen sich einige Fragen: Wie verändern sich die Anforderungen an Facharbeiter durch das Ziel eines „nachhaltigen Bauens“? Sind hierfür besondere Kompetenzen erforderlich? Wie müssen Lernarrangements beschaffen sein, um Auszubildende für Nachhaltigkeitsaspekte zu sensibilisieren und für entsprechende Aufgaben zu qualifizieren? Welche Modelle und gute Beispiele gibt es hierzu bereits? Auf diese und weitere Fragen versucht der Beitrag erste Antworten zu geben.

Vortrag: Kompetenzentwicklung für nachhaltiges Bauen